SPIEGEL online: Kreatives Recycling - Die Schöne und der Müll

05.01.2013, von 'natur'-Autorin Verena Lugert

Mäntel aus Tetrapacks, Kleider aus alten Postsäcken und ein kuscheliger Schal aus weggeworfenen Teddybären: Was andere achtlos ausmustern, sammelt Katell Gélébart auf, schenkt ihm Beachtung - und ein neues Leben.

Finistère, "Weltende", so heißt die Gegend in der Bretagne, aus der Katell Gélébart kommt. In Le Coquet kam sie zur Welt, am sturmumtosten Westzipfel Frankreichs, der weit in den Atlantik hineinreicht, dessen schroffe Küste und beißende Winde den Charakter der eigensinnigen Bretonen geprägt haben.

Katell Gélébart sieht wie eine Bilderbuch-Bretonin aus: schwarzes Haar, weiße Haut - als sei sie den "Nebeln von Avalon" entstiegen. Auch ihr Name - Katell - hat weit mehr mit dem englischen Kat oder Kate gemeinsam als mit einem französischen Cathérine. Und widerständig - das war sie ihr Leben lang, die 40-Jährige, die man nur übers Internet erwischt und nur übers Videotelefon, über Skype, zu Gesicht bekommt, weil sie wie ein Wirbelwind über die Kontinente fegt: Italien. Ukraine. Indien. Neuseeland. Mal hier ein paar Tage bleibt, dann dort Wochen.

Artikel weiterlesen





Über den Autor 

Über 'Die Mülldesignerin' 
Warenkorb
0 Artikel im Warenkorb
anzeigen...


Carola Kleinschmidt 'Raus aus dem Stress' im Interview mit AVANTGARDE EXPERTS
vom 21.03.2017


Ruth Knaup 'NOW' auf NACHRICHTEN.AT: 'Ab jetzt sorge ich gut für mich'
vom 22. März 2017


Christa Spannbauer 'Vergebung befreit': ein Essay im NETZWERK ETHIK HEUTE
vom 15. März 2017