Gregor S. im Interview mit dem Kurier I 19. August 'Depression: Dem Suizid knapp entkommen'

Ein Banker durchlitt zwei Depressionen. Dem Suizid entkam er nur mit fremder Hilfe. Mit seinem Buch will er Betroffenen helfen.

Im Jahr 2011 erkrankte der Banker an einer schweren Depression – es war das zweite Mal in seinem Leben. Jetzt erzählt der 42-Jährige unter dem Pseudonym Gregor S. in "D-Day – 24 Stunden der Entscheidung" von seinem Leiden, dem Tag, an dem er Selbstmord begehen wollte – und seinem Sieg über die Depression.

KURIER: Können Sie heute die Situation beschreiben, in der man überlegt, das Leben zu beenden?

Gregor S.:Ich sehe es schon sehr abgebrüht – als Teil von mir selbst. Ich leugne es nicht und kann damit umgehen, daher das Buch.

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